In der Zeitschrift Managerseminare Mai/2009 ist ein interessanter Artikel über das Mentale Training erschienen: "Die Macht des Unbewussten - Mentaltraining für Manager". Es geht um die Frage, wie man die Kraft der unbewussten Gedanken zum Erreichen seiner Ziele nutzen kann. Die bewährten Methoden werden anschaulich dargestellt.
Unbewusste Vorstellungen wirken oft stärker, als wir ahnen. Und gegen unbewusste Vorstellungen anzugehen, ist kräftezehrend und ziemlich sinnlos. Also stellt sich die Frage, wie man diese Ressourcen nutzen kann. Viele kennen dieses Thema als Diskrepanz zwischen „Kopf“ und „Bauch“. (Mein Lieblingsbuch dazu ist „Das Geheimnis kluger Entscheidungen“ von Maja Storch, die als Motivations-Psychologin an der Uni Zürich arbeitet, sich auf moderne neurobiologische Erkenntnisse bezieht und das "
Züricher Ressourcen-Modell" dazu entwickelt hat.)
Gleichzeitig warnt der Artikel zu recht davor, das Mentale Training unkritisch mit "Positiven Affirmationen" anzuwenden. Wer seine Wünsche und Ziele nicht ausreichend kritisch mit der Realität kontrastiert, kann leicht auf dem Bauch landen.
"Mental-Trainer" oder "Mental-Coach" kann sich jeder nennen, der es möchte, die Bezeichnung ist nicht geschützt. Um die Seriösität der Methoden und der Trainer bemüht sich die
Deutsche Gesellschaft für Mentales Training.