Dauerstress hat vielfältige ungünstige Wirkungen auf den Körper. Die wichtigsten sind:
Medizinisch werden Stressbelastungen vor allem für folgende Krankheits-Bereiche mit verantwortlich gemacht:
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall)
- Muskel-Beschwerden (z.b. Rückenschmerzen)
- Erhöhte Anfälligkeit von Infekten
- Allergien (Asthma, Hauterkrankungen)
- Tinnitus (Ohrgeräusche)
- Psychische Erkrankungen wie Depressionen
- Erschöpfungs-Zustände und Burnout

Die Stressbelastungen haben in den letzten Jahren in den Unternehmen generell zugenommen. Das wird durch eine ganze Reihe von Untersuchungen belegt.
Im Verhältnis zu anderen Diagnose-Bereichen haben die Erkrankungen aus dem Bereich „Psychische und Verhaltensstörungen“ in den letzten Jahren am stärksten zugenommen. Während generell die krankheitsbedingten Abwesenheitstage 2001 – 2005 von 508 Mio auf 420 Mio Tage abgenommen haben (- 17%), sind die AU-Tage für den Bereich „Psychische- und Verhaltensstörungen“ im selben Zeitraum von 33,6 auf 44,1 Mio Tage gestiegen (+ 31%).
aus:

Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz in Deutschland, Berufsverband Deutscher Psychologen 2008
Bei vielen Erkrankungen ist Stress mit beteiligt. Z.B. bei Rückenschmerzen besteht ein deutlicher Zusammenhang: wer Stress hat, leidet zu 71% unter Rückenschmerzen, wer keinen Stress hat, nur zu 11%. (Das sind exemplarische Zahlen. Weitere Daten s. Anlagen).