Stressoren nennt man die Ereignisse, die Stress auslösen. Stressoren können sein
- äußere Umstände (Lärm)
- Ereignisse von außen (Verletzung)
- negative Gefühle (Anspannung, Angst)
- Worte eines anderen (Vorwurf, Kritik)
- Wahrnehmungen (Unfall im Fernsehen)
- aktuelle Gedanken (Sorgen)
- Erinnerungen (an negative Erlebnisse)

Bei der Stressreaktion kann man 3 Ebenen unterscheiden:
- die mentale Reaktionsebene (Gedanken / Gefühle)
(z.B. „Auch das noch!“)
- die Reaktion im Verhalten (z.B. aufkommende Hektik)
- die Körper-Reaktion (z.B. Schwitzen, erhöhter Puls, Muskelanspannung

Um das Phänomen Stress besser zu verstehen, ist es hilfreich, folgende 3 Sätze für sich selbst zu ergänzen:
- Ich gerate in Stress, wenn ……….. (das sind die Stressoren)
- Ich setze mich selbst unter Stress, indem …………… (dann beschäftige ich mich mit stressverschärfenden Motiven und Einstellungen)
- Wenn ich im Stress bin, dann ………. ( dann erkenne ich meine Stressreaktion)
Interessant ist, dass das effektivste Training zur Stressbewältigung sich mit den stressverschärfenden Motiven und Einstellungen beschäftigt.