Wussten Sie schon, dass ...
... einmal Ärgern in Sekundenschnelle Adrenalin ins Gefäßsystem ausschüttet? Das erhöht den Blutdruck. Diese Reaktion läßt sich noch 20 min lang im Gefäßsystem nachweisen.
... etwa 30% des Bluthochdrucks
nachweislich durch Stress entsteht? (Bluthochdruck schädigt langfristig
die Arterienwände, verursacht Schlaganfall und Herzinfarkt).
... das Risiko für einen Herzinfarkt durch Stressbelastungen etwa 3fach erhöht ist (Interheart-Studie 2004), ähnlich wie beim Rauchen?
... längerfristige Stressbelastungen für die meisten Schlafstörungen verantwortlich sind?
... chronischer Stress das Immunsystem schwächt? Das erhöht die Anfälligkeit für Infektionen, aber auch für Tumorerkrankungen.
... die Entwicklung eines Diabetes
signifikant durch Stressbelastungen gesteuert wird? Bei chronischem
Stress ist u.a. das Hormon Cortisol erhöht, das wirkt als Gegenspieler
für Insulin.
... es eine medizinisch nachgewiesene direkte Folgekette gibt von chronischem Stress zu Erschöpfung, Burnout, depressiven Verstimmungen und Herzinfarkt?
... bei neurologischen Erkrankungen wie Mb. Parkinson oder Multipler Sklerose die Schübe der Erkrankung deutlich von der Stressbelastung abhängen und von der Fähigkeit, mit negativen Emotionen angemessen umzugehen?
... in Unternehmen
Stress sehr teuer ist, weil die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter
unter Stress abnimmt, die Kommunikation schlechter wird, mehr Fehler
entstehen, mehr Mitarbeiter in die "innere Kündigung" gehen oder
erkranken.
"Die Stressreaktion steht im Mittelpunkt der
Ganzheitlichen Medizin" schreibt der bekannte Stressforscher Robert Sapolsky, und meint damit:
- Sehr viele entscheidende und lebenswichtige Körper-Reaktionen werden durch die Stressreaktion beeinflusst.
- Wer gelernt hat, auf Stressbelastungen angemessen zu reagieren,
hat ein wesentliches Ziel erreicht, länger, gesünder und mit mehr
Leistungsfähigkeit zu leben.
Die Stressmedizin kann man sehen als Kern der intregrativen Medizin. Bildlich:
