27
Okt

Mentales Training gegen den Stress


Stress-Vorbeugung läßt sich gezielt trainieren.
Wenn mir mein Frühwarnsystem sagt: "Pass auf, Du bist im Stress!" –
dann helfen 3 Fragen weiter:

  • Kann ich die Belastung selbst verringern? Muss ich das jetzt wirklich tun?
  • Wie kann ich meine Kräfte stärken, mich wieder erholen?
  • Und vor allem: Wie sind meine eigenen Einstellungen und Bewertungen? Verschärfen Sie den Stress, oder helfen sie mir, die Herausforderungen zu bewältigen?

Es ist ähnlich wie beim Sport: Wenn sich ein Tennis- oder
Golfspieler über einen schlechten Ball ärgert, kann er auch gleich die
nächsten Schläge vergessen. Die gehen dann ebenfalls schief.
Leistungssportler lernen im mentalen Training, mit ihrem Stress so
umzugehen, dass er ihr Befinden und Handeln möglichst wenig
beeinträchtigt.
In ähnlicher Weise kann man im Berufs- und Familienalltag lernen, die Auswirkungen der Belastungen auf die körperliche und seelische Gesundheit zu vermeiden oder zu minimieren. Stressfelder werden analysiert, Belastungsfaktoren ermittelt und
individuelle Lösungen entwickelt und trainiert.

Entscheidend sind in aller Regel die eigenen stressverschärfenden Gedanken:
wenn ich zum Beispiel gefragt werde "Können Sie nicht diese Aufgabe noch
übernehmen?" und ich sage "Ja", obwohl ich eigentlich schon viel zu
viel um die Ohren habe – woran liegt das dann? Warum fällt es mir so
schwer, "nein!" zu sagen? Vielleicht weil ich andere nicht enttäuschen
möchte? Oder weil ich einem Wortwechsel aus dem Weg gehen möchte?

Sehr oft sind es diese stressverschärfenden eigenen Einstellungen, die uns
selbst die Belastungen verschaffen, und weniger die äußeren Zwänge. Die
positive Botschaft: diese Einstellungen habe ich irgendwann im Leben
einmal gelernt. Also kann ich prüfen, ob sie für mich günstig sind oder
ob ich sie verändern sollte. Und das, bevor der Stress mir zu viel wird.

Testen Sie Ihren Denkstil!
zum Fragebogen "Stressverschärfende_Gedanken.pdf

Das Modell der Stress-Trias (Kaluza 2005) erklärt die drei Stessbereiche (s. auch den Beitrag "Stress, was ist das eigentlich?"

zum Vergrößeren anklicken

Samstag, 27. Oktober 2007 - Dr. Johannes Koepchen

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