Stressmanagementals therapeutische Option bei Multipler Sklerose
Die Bedeutung eines akuten oder chronischen Stressgeschehens
für den Verlauf der Multiplen Sklerose (MS) wird in den letzten Jahren
überwiegend zustimmend diskutiert, auch wenn größere Studien dazu fehlen.
Vor allem das Auslösen von neuen Schüben ist offenbar von
Stressbelastungen abhängig.
Das berichten auch immer wieder die Patienten selbst. Die
möglichen Wirkmechanismen sind Gegenstand intensiver Forschungen der
Neuro-Biologie und der Immunologie.
Ziel des Stressmanagements bei Multipler Sklerose ist es
- die Fähigkeiten zur Stressbewältigung (coping) zu steigern
- die eigenen Ressourcen zur Krankheitsbewältigung erfahrbar zu machen und als Motivation zur Verhaltensänderung zu nutzen
- Ängste und depressive Episoden besser zu bewältigen
- die soziale Kompetenz im Umgang mit der chronischen Erkrankung zu stärken
- den chronisch-schubweisen Verlauf der
MS möglichst günstig zu beeinflussen.
Literatur:
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