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Bluthochdruck und Stress


In Deutschland leiden – nach unterschiedlichen Schätzungen – 30-50% der Erwachsenen an Bluthochdruck (Hypertonus). Davon sind etwa 30% durch chronische Stressbelastungen bedingt.

Es ist schon lange bekannt, dass Stress den Blutdruck erhöht:
jedesmal, wenn ich mich ärgere, wird im Körper Adrenalin ausgeschüttet.
Adrenalin erhöht sofort den Blutdruck durch vermehrte Anspannung der
Arterienwände, durch erhöhte Pumpleistung des Herzens und durch
schnelleren Puls. Die Frage, ob diese akute Reaktion auch einen
chronisch erhöhten Blutdruck auslösen kann, darf inzwischen eindeutig
mit "Ja" beantwortet werden.

Eine gesteigerte Aktivität des Sympathikus-Nerves
(ist unser "Gaspedal" bei der Stressreaktion, aktiviert den Körper für
die Kampf-oder-Flucht-Reaktion) entsteht durch wiederholte
Stressbelastungen. Das Hormon Cortisol, das in der chronischen
Stressreaktion eine wesentliche Rolle spielt, erhöht noch die
Anfälligkeit der Gefäßwände für die Wirkung von Adrenalin.

Folgendes Schema erläutert die Entstehung:

zum Vergrößern anklicken

Fachliteratur: Martin Middeke, Arterielle Hypertonie. Thieme, Stuttgart 2005

Allgemein: M.Middeke, E.Pospisil, K.Völker, Bluthochdruck senken ohne Medikamente. Trias-Verlag, Stuttgart

Pionier der Biofeedback-Therapie für Bluthochdruck ist in Deutschland Prof. M. Middeke, München. Die Homepage: Blutdruck-Institut München, mit Test auf Hypertonie-Risiko

Vortragsfolien vom 26.9.2007 finden Sie hier: Hypertonie_Stresstherapie_Folien.pdf

Freitag, 2. November 2007 - Dr. Johannes Koepchen

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