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Feb

Noch nie so viele psychische Erkrankungen


Das hebt der DAK-Gesundheitsbericht 2011 hervor. Die Daten von 2,6 Mio Versicherten aus 2010 wurden dafür ausgewertet. Der gesamte Krankenstand blieb mit 3,4% auch im Aufschwung konstant niedrig. Die alte Fausformel, dass der Krankenstand steigt, wenn es der Wirtschaft besser geht, gilt heute nicht mehr. 

Umso mehr fällt die Zunahme der psychischen Erkrankungen ins Gewicht, die seit 1998 fast auf das Doppelte angestiegen sind, allein in 2010 um 13,5%. Dabei handelt es sich vor allem um Depressionen und ähnliche Erkrankungen.

Der Schwerpunkt des Berichts liegt bei den jungen Erwerbstätigen (15-29 Jahre). Auch hier spielen die psychischen Belastungen eine zunehmende Rolle. Die häufigste Diagnose in dieser Altersgruppe sind „Somatoforme Störungen“ – das beschreibt die Tatsache, dass körperliche Symptome wie z.B. Schmerzen oder Herzbeschwerden ohne organische Ursache aufgetreten sind, also aus anderweitiger, meist psychischer Ursache.

Der Bericht findet sich unter:
http://www.dak.de/content/dakkrankheit/gesundheitsreports.html

Montag, 21. Februar 2011 - Dr. Johannes Koepchen

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